Die Bedrohungen der IT sind ebenso vielfältig wie real und folgenschwer. Aktuelles Beispiel sind die sogenannten Verschlüsselungstrojaner, bei der User und Institutionen zu einer Lösegeldzahlung genötigt werden, um wieder Zugriff auf eigene Daten zu bekommen.

Doch wie soll jeder Einzelne bzw. jede Organisation mit diesen Bedrohungen umgehen? Um Datensicherheit und Zugriffssicherheit zu gewährleisten, ist eine Reihe von Maßnahmen zu setzen. Dafür engagieren wir uns für unsere Kunden.

Wir kümmern uns vor allem anderen um einen IT-Grundschutz. Zuerst stellen wir den Schutzbedarf fest. Dabei wird beachtet, wie im Unternehmen Mitarbeiter auf Daten zugreifen. Das System wird so modelliert, dass die Sicherheit erhalten bleibt. Mit Sicherheits-Checks versuchen wir, das System anzugreifen, Schwachstellen zu erkennen und zu beheben.

Grundsätzlich sind Organisation, Personal, IT-Verkabelung, Besprechungsräume, Infrastruktur, Datenträger, Schließsysteme, Zugriffsbeschränkungen etc. ins Visier zu nehmen und es ist zu hinterfragen, welche Standardsoftware eingesetzt wird.

Auch wird geklärt, wie standardmäßig mit Sicherheitsvorfällen umzugehen ist etwa bei Kündigung von Mitarbeitern, dem Tod eines Systembetreuers, dem Verlust von Passwörtern, bei „Social Hacking“ (wenn jemand vorgibt, wer anderer zu sein, um Zugang zu erschleichen) oder beim Löschen und Vernichten von Daten. Dafür schulen und sensibilisieren wir Mitarbeiter.

Nicht unerheblich sind die Rolle und der richtige Abschluss von Versicherungen, um z. B. bei Bürobrand, PC-Brand, Diebstahl, Missbrauch oder Nötigung nicht ungeschützt zu sein.

Letztlich widmen wir uns natürlich auch um all das, was gemeinhin mit IT-Sicherheit in Zusammenhang gebracht wird. Wir erstellen Kryptokonzepte und sorgen für den Schutz vor Schadprogrammen. Bei Verschlüsselungstrojanern und den anderen gefährlichen Tierchen der IT sind wir exklusiver regionaler Vertriebspartner für das derzeit einzige am Markt vorhandene Produkt, das Sicherheit gibt: Blueshield Umbrella.

Um was geht es eigentlich?

Trojaner

Wie das Trojanische Pferd in der griechischen Mythologie verbergen Computer-Trojaner ihre eigentliche Aufgabe (und Schädlichkeit!) hinter einer Verkleidung. Meist treten sie als harmlose Software auf: Bildschirmschoner, Videodatei, Zugangsprogramm. Sie werden zum Beispiel als E-Mail-Anhang verbreitet. Wer das Programm startet, setzt damit immer eine verborgene Schadfunktion ein: Meist besteht diese aus der Öffnung einer sogenannten Backdoor , einer Hintertür, die das Computersystem gegenüber dem Internet öffnet und durch die weitere Schadprogramme nachgeladen werden.

Virus

Computerviren befallen vorhandene Dateien auf den Computern ihrer Opfer. Die Wirtsdateien funktionieren ? zumindest eine Zeit lang - weiterhin wie zuvor. Denn Viren sollen nicht entdeckt werden. Sie verbreiten sich nicht selbständig, sondern sind darauf angewiesen, dass Computernutzer infizierte Dateien weitergeben, sie per E-Mail verschicken, auf USB-Sticks kopieren oder in Tauschbörsen einstellen. Von den anderen Schad- und Spähprogrammen unterscheidet sich ein Virus allein durch die Verbreitungsmethode. Welche Schäden er anrichtet, hängt allein vom Willen seiner Schöpfer ab.

Rootkit

Das kleine Kompositum führt die Worte "Wurzel" und "Bausatz" zusammen: "Root" ist bei Unix-Systemen der Benutzer mit den Administratorenrechten, der auch in die Tiefen des Systems eingreifen darf. Ein "Kit" ist eine Zusammenstellung von Werkzeugen. Ein Rootkit ist folglich ein Satz von Programmen, die mit vollem Zugriff auf das System eines Computers ausgestattet sind. Das ermöglicht dem Rootkit weitgehende Manipulationen, ohne dass diese beispielsweise von Virenscannern noch wahrgenommen werden können. Entweder das Rootkit enthält Software, die beispielsweise Sicherheitsscanner deaktiviert, oder es baut eine sogenannte Shell auf, die als eine Art Mini-Betriebssystem im Betriebssystem alle verdächtigen Vorgänge vor dem Rechner verbirgt. Das Gros der im Umlauf befindlichen Rootkits wird genutzt, um Trojaner Viren und andere zusätzliche Schadsoftware über das Internet nachzuladen. Rootkits gehören zu den am schwersten aufspürbaren Kompromittierungen eines Rechners.

Wurm

Computerwürmer sind in der Praxis die getunte, tiefergelegte Variante der Viren und Trojaner. Im strengen Sinn wird mit dem Begriff nur ein Programm beschrieben, das für seine eigene Verbreitung sorgt - und der Programme, die es transportiert. Würmer enthalten als Kern ein Schadprogramm , das beispielsweise durch Initiierung eines eigenen E-Mail-Programms für die Weiterverbreitung von einem befallenen Rechner aus sorgt. Ihr Hauptverbreitungsweg sind folglich die kommunikativen Wege des Webs: E-Mails, Chats, AIMs P2P-Börsen und andere. In der Praxis werden sie oft als Vehikel für die Verbreitung verschiedener anderer Schadprogramme genutzt.

Drive-By

Unter einem Drive-by versteht man die Beeinflussung eines Rechners oder sogar die Infizierung des PC durch den bloßen Besuch einer verseuchten Web-Seite. Die Methode liegt seit einigen Jahren sehr im Trend: Unter Ausnutzung aktueller Sicherheitslücken in Browsern und unter Einsatz von Scripten nimmt ein auf einer Web-Seite hinterlegter Schadcode Einfluss auf einen Rechner. So werden zum Beispiel Viren verbreitet, Schnüffelprogramme installiert, Browseranfragen zu Web-Seiten umgelenkt, die dafür bezahlen und anderes. Drive-bys sind besonders perfide, weil sie vom PC-Nutzer keine Aktivität (wie das Öffnen einer E-Mail) verlangen, sondern nur Unvorsichtigkeit. Opfer sind zumeist Nutzer, die ihre Software nicht durch regelmäßige Updates aktuell halten - also potenziell so gut wie jeder.

Bot-Netz

Botnets sind Netzwerke gekidnappter Rechner - den Bots. Mit Hilfe von Trojaner-Programmen, die sie beispielsweise durch manipulierte Web-Seiten oder fingierte E-Mails auf die Rechner einschleusen, erlangen die Botnet-Betreiber Zugriff auf die fremden PC und können sie via Web steuern. Solche Botnets zu vermieten, kann ein einträgliches Geschäft sein. Die Zombiearmeen werden unter anderem genutzt, um millionenfache Spam-Mails zu versenden, durch eine Vielzahl gleichzeitiger Anfragen Web-Seiten in die Knie zu zwingen oder in großem Stile Passwörter abzugrasen. 

Fakeware, Ransomware

Das Wort setzt sich aus "Fake", also "Fälschung", und "Ware", der Kurzform für Software zusammen: Es geht also um "falsche Software" . Gemeint sind Programme, die vorgeben, eine bestimmte Leistung zu erbringen, in Wahrheit aber etwas ganz anderes tun. Häufigste Form: angebliche IT-Sicherheitsprogramme oder Virenscanner. In ihrer harmlosesten Variante sind sie nutzlos, aber nervig: Sie warnen ständig vor irgendwelchen nicht existenten Viren und versuchen, den PC-Nutzer zu einem Kauf zu bewegen. Als Adware-Programme belästigen sie den Nutzer mit Werbung.
Die perfideste Form aber ist Ransomware : Sie kidnappt den Rechner regelrecht, macht ihn zur Geisel. Sie behindert oder verhindert das normale Arbeiten, lädt Viren aus dem Netz und stellt Forderungen auf eine "Reinigungsgebühr" oder Freigabegebühr, die nichts anderes ist als ein Lösegeld: Erst, wenn man zahlt, kann man mit dem Rechner wieder arbeiten. War 2006/2007 häufig, ist seitdem aber zurückgegangen.

Zero Day-Exploits

Ein Zero-Day-Exploit nutzt eine Software-Sicherheitslücke bereits an dem Tag aus, an dem das Risiko überhaupt bemerkt wird. Normalerweise liefern sich Hersteller von Schutzsoftware und die Autoren von Schadprogrammen ein Kopf-an-Kopf-Rennen beim Stopfen, Abdichten und Ausnutzen bekanntgewordener Lücken.

Riskio Nummer eins: der Benutzer selber

Das größte Sicherheitsrisiko in der Welt der Computer sitzt vor dem Rechner. Nicht nur mangelnde Disziplin bei nötigen Software-Updates machen den Nutzer gefährlich: Er hat auch eine große Vorliebe für kostenlose Musik aus obskuren Quellen, lustige Datei-Anhänge in E-Mails und eine große Kommunikationsfreude im ach so informellen Plauderraum des Webs. Die meisten Schäden in der IT dürften von Nutzer-Fingern auf Maustasten verursacht werden.

DDOS-Attacken

Sogenannte distribuierte Denial-of-Service-Attacken (DDoS) sind Angriffe, bei denen einzelne Server oder Netzwerke mit einer Flut von Anfragen anderer Rechner so lange überlastet werden, bis sie nicht mehr erreichbar sind. Üblicherweise werden für solche verteilten Attacken heutzutage sogenannte Botnetze verwendet, zusammengeschaltete Rechner, oft Tausende oder gar Zehntausende, die von einem Hacker oder einer Organisation ferngesteuert werden.

Zusätzliche Informationen

IT Sicherheit auf mehreren Ebenen bedeutet, dass man die Aspekte berücksichtigt die einerseits durch die IT selber beachtet werden müssen, aber auch - und wenn man die Statistik  der Ursachen anschaut - auch die Benutzer und Randbedingungen des Betriebs. Das sind:

  • Firewall
  • klassichische Antivirenprodukte - am Besten unterschiedliche am Server und Client
  • proaktive Verteidigung gegen Schadsoftware
  • Beseitigung von Schadsoftware
  • Benutzerschulung (social Hacking, Pishing, usw.)

Die technischen Aspekte der IT Sicherheit konzentrieren sich auf Grund der sehr starken Veränderung der Bedrohung aus dem letzten Jahr besonders auf eine Reduzierung des Endpunktrisikos.

  • 73% der Anwender nutzen mittlerweile Cloudanwendungen (auch wenn sie es nicht glauben..)
  • 63% der Anwender auch von unterwegs oder von zu Hause arbeiten
  • 68% der Anwender auch mobile Geräte für den Zugriff auf Unternehmensdaten verwenden

Die Zahlen stammen aus den Studien: 2015 State of the Endpoint Report: User-Centric Risk, im Auftrag von Lumension, unabhängig durchgeführt von Ponemon Institute LLC (Jan. 2015); Verizon 2015 Data Breach Investigations Report

 

 

Ein weiterer Aspekt aus diesen Studien waren die Ergebnisse wie sich am einfachsten die Sicherheit steigern läßt. Natürlich - hat man gar nichts im Einsatz - benötigt es erst dazu etwas. Aber die meisten beachten den Mensch als Risiko zu wenig. Mit etwas Schulung, Vorsicht und Hausverstand ist sehr viel getan.

Der weitere Schritt ist Technik.

Viele Erfahrung mit geschädigten Kunden erlauben uns die Bestätigung dieser Studienergebnisse. Wir helfen aber auch hier - meist ist es nicht viel Zeit die darauf aufgewendet werden muss, damit eine wesentlichen Verbesserung der Sicherheit im allgemeinen herbeigeführt werden kann.

Technologieaspekte

Und nun zur Technik:

Was müssten wir in Ihrem Netzwerk oder der Umgebung beachten um eine gute Lösung für Sie zu konzipieren. Wie ist es aufgebaut, wie arbeiten Ihre Benutzer - wo vermuten Sie Probleme oder haben Unsicherheiten. Sammeln Sie ihre Problemgebiete und teilen Sie dies uns mit.

Wir können hier helfen.

Garantiert. 100%ige Sicherheit gibt es nicht, aber man kann sehr viel tun um die meisten Probleme die jetzt existieren zu minimieren.

Ordino e.U.

DI Dietmar Walser
Reichsstraße 126
A - 6800 Feldkirch

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Anreise mit Bus / Bahn

Vom Bahnhof in Feldkirch erreichen Sie uns direkt mit dem Bus an der dritten Haltestelle - die Amberggasse. Linien 1 und 2 fahren direkt am Bahnhofs-Vorplatz ab - die Linien 56, 59, 60 und 68 bei der Haltestelle an der Reichsstraße (Billa). Man muss nie lange warten.

Anreise mit Auto

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