Changemanagement <> Kontinuierliche Verbesserung
Das Versprechen des Change Management ist sehr schwer zu halten und das ungute Verhältnis zwischen Unternehmeren und Consultants liegt in dieser grundverschiedenen Ansicht über die Arbeitsweise begründet. Im Kern unterscheiden sich Change Management und kontinuierliche Verbesserung weniger in den Methoden als in ihrem Menschen- und Organisationsbild.
Change Management ist meist projektgetrieben, zeitlich begrenzt und stark zielorientiert. Es geht davon aus, dass ein definierter Soll-Zustand erreicht werden kann, wenn Maßnahmen geplant, kommuniziert und „ausgerollt“ werden. Externe Impulse, Workshops und Kampagnen spielen eine zentrale Rolle. Kultur wird dabei oft als Ergebnis eines Projekts verstanden. Nach Abschluss des Projekts zieht sich die Beratung zurück, die Organisation soll den Zustand stabil halten.
Kontinuierliche Verbesserung (KVP) hingegen ist ein dauerhafter Lern- und Entwicklungsprozess. Nicht das Projekt steht im Vordergrund, sondern das tägliche Arbeiten am System. Veränderungen entstehen iterativ, aus dem Team heraus, entlang realer Probleme im Produkt, im Service und in den Abläufen. Die Zusammenarbeit ist langfristig angelegt, Beratung wird zum Sparringpartner. Kultur ist hier kein Ziel, sondern ein Nebenprodukt konsequenten gemeinsamen Handelns.
Kurz gefasst:
- Change Management: punktuell, top-down, zielzustandsorientiert, projektlogisch
- KVP: kontinuierlich, partizipativ, lernorientiert, im operativen Alltag verankert
Unsere Positionierung ist klar: Wir „verändern“ Unternehmen nicht – Wir entwickeln sie gemeinsam mit den Menschen weiter. Produkte, Services und Organisation wachsen dabei Schritt für Schritt, getragen von Erfahrung, Reflexion und Vertrauen.
Genau das macht unsere Arbeit glaubwürdig und nachhaltig.