Was ist Dein Ikigai?

Was Du liebst oder gut kannst. Was die Welt braucht und ob Du dafür bezahlt werden kannst.

Die Schnittmengen, dieser vier Aspekte bilden Dein Ikigai – das, wofür es sich für Dich zu leben lohnt.

Wenn Bereiche nicht integriert sind, entsteht Mangel:

  • Zufriedenheit, mit dem Gefühl nicht gebraucht zu werden
  • Erfüllung, aber kein Wohlstand
  • Alles ganz ok, aber ein Gefühl von Leere
  • Begeisterung, aber gelichzeitig ein Gefühl von Unsicherheit oder Unklarheit

Meine 10 Regeln für das erfüllte Leben:

Regel 1: Wagen, ohne Angst vor dem Versagen.

Schritt 1: Jeder benötigt ein Ohr das ihm zuhört: Jemanden, mit dem sanktionsfrei über Situation und Ängste gesprochen werden kann. Es geht ums Zuhören, nicht darum, konkrete Ratschläge zu erhalten.

Schritt 2: Klarheit verschaffen:  Was will ich wirklich? Und was bin ich bereit, dafür zu "bezahlen"? Bin ich bereit für diesen Preis?

Schritt 3: Plan B: Als Führungskraft erfolgreich zu sein, ohne sich zu verbiegen. Wie kann ich Einfluss nehmen, inhaltlich arbeiten und trotzdem ehrlich zu mir selbst bleiben. Wie kann ich spielen, ohne zu viele falsche Töne anzuschlagen. Und wie schauen konkrete Handlungsalternativen aus, ohne das Sabbatical in Südamerika einzuplanen - das ist kein Plan - das ist abhauen.

Regel 2: Verantwortung übernehmen.

Wenn sich die Chance zur Übernahme einer Verantwortung ergibt, versuche dies mit den notwendigen Aufgaben zur Deckung zu bringen. 

...und um es kurz zu machen: Verantwortung ohne den entsprechenden Aufgaben gibt es nicht.

Meist ist es dann eine politische Verantwortung. Und dann zwar bezahlt, aber selbstmörderisch.
Ich glaube, das ist kein Trost.

Regel 3: Richtige Fragen im Leben stellen.

Nein-Sagen können wird Dich erfolgreich machen. 
 
Erfolgreich wirst du wegen allem, was du tust. Erfolgreicher jedoch wirst du wegen allem, was du nicht tust. Das hat mit Fokussierung zu tun - und mit Zeitmanagement. 

Weniger ist mehr!

Regel 4: Gesundheit schätzen und achten.

Wer mit elementaren Ereignissen konfrontiert wird, muss sich mit diesem Gedanken anfreunden.

In dieser Weise schätze ich es sehr, daß ich mit der Endlichkeit Erfahrung sammeln konnte.

Und für den Rest der mir zur Verfügung steht, mit Freude und neugierig zugehe.

Regel 5: Authentisch sein.

Irgendwann hab ich gehört: Jeder hat seinen Gott in sich.

Jemand anderes sein zu wollen, ist eine kleine Lüge, die man vielleicht immer wieder mal wiederholen kann. Aber wenn es wirklich wichtig wird, ist man mit dieser  Maske/Fassade wahrscheinlich am falschen Platz.

In diesem Sinn zeige ich mich, wie ich bin.

  • manchmal zu laut
  • manchmal zu frech
  • optimistisch
  • und nachdenklich
  • nichts grad sein lassen - ich bin ja Ingenieur
  • Aufmerksam
  • und mit Rita und meiner Tochter Katharina verbunden.

So bin ich halt.

 

Regel 6: Die Veränderung der Welt beginnt bei mir.

Wir alle wissen, was die Umwelt verschmutzt und was nicht. Aber niemand hatte uns jemals auf praktische Weise gesagt, wie man all die täglichen Gewohnheiten, die der Umwelt so großen Schaden zufügen, tatsächlich ändern kann.

Fünf Grundregeln des Umweltschutzes:

  • Respekt,
  • Reflexion,
  • Reduktion,
  • Wiederverwendung,
  • Recycling.

Es ist nicht mehr... Damit kann man das (Klima-) Ziel persönlich erreichen. Und alles am Weg der Langsamkeit und damit erhöhter Aufmerksamkeit. Es ist nicht wesentlich mehr.

Aber solange man seine Lebensziel über Konsum definiert, ist es wirklich schwierig.

Regel 7: Lächle, wenn dir danach ist, weine ebenso!

Emotionen zeigen ist keine Schwäche.

Das Pokerface gehört zum Spiel, im richtigen Leben hilft es wenig.

Emotionen zu zeigen, ermöglicht meinem Partner meine Gefühle zu einer mir wichtigen Sache zu erkennen. Auch wenn ich es nicht aussprechen kann, zeigen darf ich es.

Sarkasmus und Satire sind damit ziemlich schwierig einzuordnende Gefühlsäusserungen, die zumindest ich, nur sehr vorsichtig verwende. Sie haben meinem Gegenüber schon zu häufig einen falschen Eindruck meines ICH´s vermittelt.

Regel 8: Stell dich an die Kreuzung, an der die richtigen Leute daherkommen.

Wenn ich Berge will, ist es wenig erfolgsversprechend am Meer danach zu suchen...

An der Straße in die Berge, werden mir Leute mit ähnlichen Interessen begegnen. Das macht es leichter Mitstreiter für alle Dinge des Lebens zu finden.

Regel 9: Niemand außer mir ist für mein Glück verantwortlich.

a) Niemand außer du selber, ist für dein Leben verantwortlich

und vice versa

b) Du bist nur für ein Leben verantwortlich: Deines!

 

Ein großer Schritt in die persönliche Freiheit entsteht nach dem erkennen dieser Wahrheit.

Verantwortung wird daher gerne an andere delegiert, in der Hoffnung für das Glück zuständig zu werden.

  • Der Arzt ist dafür zuständig, daß ich gesund bin.
  • Der Staat ist dafür zuständig, dass ich eine Arbeit habe.
  • Meine Frau ist dafür zuständig, mich glücklich zu halten.
  • Mein Vater ist dafür verantwortlich, mir das Studium zu finanzieren.
  • Die Politik/WKO/AK/Gewerkschaft ist dafür da, dass es mir gut geht

Das funktioniert nur sehr sehr beschränkt. ;-)

Regel 10: Ab jetzt beginnt das neue Leben.

Wenn Dir klar geworden ist, was Dich bisher verführt hat in diesem Trott/Abhängigkeit/Situation zu sein. Ab diesem Zeitpunkt kannst Du es ändern.

Alles was Dich bisher hierher zu dieser Erkenntnis gebracht hat, ist aber auch das was Dich zu diesem Nachdenken gebracht hat. In diesem Sinne ist es damit auch gut. (Irgendwie - vielleicht wird dies erst später klar...)

Ab JETZT kannst Du es damit ändern: 

Keine Eltern, vergeigte Kindheit, Lehrer oder sonstwas ist an dieser Erkenntnis schuld. Es bist Du.

Gestalte Deine Zukunft. Nimm es selber in die Hand.
Und blicke am Ende auf DEIN erfülltest Leben zurück.

In diesen Funktionsbereichen, setze ich es um.

...das "unpolitische Engagement"